Andreas Treiber macht die 300 voll

von Marc Hoppe:

Für den Heidelberger war es nun so weit: 300 Marathon- und Ultraläufe. Am 19. September 2026 erreichte Andreas Treiber beim 6-Stunden-Lauf an der Waschmühle in Kaiserslautern nach 50,6 Kilometern das Ziel.

Angefangen hat alles 1993. Seinen ersten Marathon lief Andreas beim Rotkreuz Marathon in Karlsruhe. Aus dem gelegentlichen Marathonläufer wurde im Laufe der Jahre ein ausgesprochener Vielläufer, bei dem irgendwann nicht mehr nur die 42,195 Kilometer interessant waren.

Neben klassischen Marathons kamen immer mehr Ultras dazu. 50 Kilometer, 80 Kilometer, 100 Kilometer – und natürlich auch jede Menge Veranstaltungen irgendwo dazwischen. Biel, Berlin, Rennsteig, Rodgau Ultra, Pfalztrail und nicht zu vergessen die vielen Veranstaltungen des LT Hemsbach, für den Andreas an den Start geht.

Auch international war einiges dabei. Zu seinen Läufen gehören unter anderem der Chicago Marathon, Kiew, Liechtenstein und Dubai – um nur einige zu nennen. Gerade diese Mischung aus großen Stadtmarathons, kleinen Landschaftsläufen und Ultras macht die inzwischen über 33 Jahre lange Laufgeschichte ziemlich abwechslungsreich.

Dabei ist es nicht unbedingt die eine große Veranstaltung, die seine Laufkarriere ausmacht, sondern die Kontinuität über viele Jahre. Andreas war immer wieder unterwegs – mal auf der klassischen Marathonstrecke, mal deutlich länger und nicht selten bei Läufen, bei denen die Kilometerzahl erst unterwegs interessant wurde.

In seiner Laufstatistik finden sich dabei so ziemlich alle Varianten, die man sich vorstellen kann: Straßenmarathons, Landschaftsläufe, Nachtläufe, Backyards und zahlreiche Ultras - von 42,195 Kilometern bis zu 100 Kilometern. Manche Veranstaltungen tauchen dabei mehrfach auf – Rodgau zum Beispiel gehört schon fast zum festen Bestandteil der Sammlung.

Wenn wir uns die letzten Zwischenmarken ansehen, wird die Entwicklung deutlich: 200 Marathon- und Ultraläufe waren 2022 erreicht, Nummer 250 folgte 2024 und nun die 300 im Jahr 2026.

Bei diesem Tempo ist die nächste Rechnung eigentlich schnell gemacht: 350 im Jahr 2028?

Wir werden sehen. Und ihn vermutlich auch – irgendwo auf einer Laufstrecke.

Herzlichen Glückwunsch, Andreas!