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Unser niederländischer Vereinskamerad Willem Mütze ist am 5. Januar 2026 verstorben. Willem, der in diesem Sommer 70 geworden wäre, erlag seinem Krebsleiden.
Der Verlust schmerzt, denn Willem war ein langjähriges Mitglied und ein starker, ausdauernder Läufer. 2008 trat er dem 100 Marathon Club Deutschland e.V. bei und erhielt die Mitgliedsnummer 254. Gelaufen war er bis dahin bereits unvorstellbar viel.
Seinen ersten Marathon beendete er in nur 3:13:27 Stunden 1983 in Stolberg. Marathon Nr. 100 feierte Willem 1990 in Berlin als einer der Menschen, die nach dem Fall der Mauer zum ersten Mal während des Berlin Marathons durch das Brandenburger Tor laufen durften. Nur elf Jahre später lief er seinen 500. Marathon in Soerendonk (Niederlande). Und 2009 wurde er in Schottland vierstellig.
Seine letzte Statistik-Meldung geschah zum 31.12.2024: 768 Marathons und 1052 Ultramarathons ist Willem bis Ende 2024 gelaufen. Damit erreichte er den 4. Platz der Gesamtstatistik des 100MC und den 9. Platz im „World Megamarathon Ranking“.
Für uns sind dies nicht einfach nur Zahlen, sondern Ausdruck seiner Verbundenheit zu unserem geliebten Sport. Über 40 Jahre lang war Willem Marathonläufer. Als er Ende 2016 seinen 1500. Marathon lief, sagte er: „Die Zeiten sind unwichtig. Die Freundschaften, die ich in all den Jahren geschlossen habe und immer noch mache, sind viel mehr wert. Das Genießen und Vollbringen eines Marathons oder Ultras und das gemütliche Zusammensein hinterher.“
Wir trauern um unser Clubmitglied Willem Mütze.
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Kommentare
"Das Schönste, was ein…
"Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken."
Willem war ein talentierter Läufer, der auch viele Läufe als Veranstalter in seiner Heimat organisiert hat. Ich habe ihn als einen freundlichen und immer gut gelaunten Läufer kennengelernt.
Ruhe in Frieden, Willem.
Gunla
Traurige Nachricht zum…
Traurige Nachricht zum Jahresbeginn. Willem verbreitete immer gute Laune bei seinen zahlreichen Läufen. Trotz seiner vielen Erfolge blieb er immer bescheiden. Ein schwerer Verlust für die Laufszene.
RIP